Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Der Klassiker; Fahrradfahrer fährt, notgedrungen wie immer an parkenden Autos die Straße entlang, irgendein Idiot macht die Fahrertür auf…
Ist mir neulich passiert. Tür auf – ich dagegen.
Letztes Jahr hat mich ein Penner mit seinem Auto an die Bordsteinkante gedrängt, weil er „nur mal schnell bei der Post rein wollte“ wie er meinte. Die Reaktionen der Unfallverursacher sind aus meinen Erfahrungen immer gleich, je geringer der entstandene Schaden am Auto, desto mehr Mitgefühl erhält man von diesen Leuten.
Und andersrum.
Der Penner neulich kniete erst eine ganze Weile vor seinem beschissenen Kleinwagen, den Schaden begutachtend, bis er mich auf der Straße liegend wahrnahm.
Er habe mich nicht gesehen.
Boshafte Ignoranz.

… wie die Titanic, unglaublich viele Menschen im sinkenden Boot, wenige die im Wasser schwammen, auf etwas lagen, sich versuchten irgendwo fest zu klammern, verschwanden. Ich wachte auf und schaltete das Radio an: Fähre mit 800 Menschen an Bord auf den Phillippinen gesunken. 54 Menschen tot geborgen, 30 überlebten, 700 werden vermisst! Was für ein hoffnungsvoller Satz!

Hey Leute! Wenn die Sonne scheint, dann werden die Schattenseiten des Sommers ganz besonders deutlich. Je greller das Licht, desto härter der Schatten. Ich rede gar nicht davon, dass es sich viele Leute nun mal nicht leisten können, ihre nackten Beine zu zeigen – Männer wie Frauen – es aber trotzdem tun und damit ständig das Risiko eingehen, auf Schmerzensgeld verklagt zu werden. Schon gar nicht will ich mich an dieser Stelle darüber aufregen, dass sich Frauen in so enge Hüfthosen zwängen, dass der Hüftspeck ihre modischen Gürtel verdeckt. Nein, ich rede von den Menschen, die den kleinsten Sonnenstrahl als Rechtfertigung ansehen, sich eine vermeintlich schicke Sonnenbrille vor ihre widerliche Hackfresse zu klemmen und sich absolut sicher sind, damit ultracool auszusehen. („Oh Mann, hab ich ’ne geile Sonnenbrille. Ich bin soo eine coole Sau, jetzt kann mir keiner mehr was!“)

Okay, vielleicht wertet das dunkle Brillenglas die allermeisten Leute wirklich auf und auch die Umwelt muss nicht mehr ihre geröteten Schweinsäuglein ertragen, Tränensäcke und Triefaugen lassen sich wunderbar verstecken. Warum aber manche durchaus attraktive Frauen meinen, je größer die Brille, desto schicker, bleibt mir ein Rätsel. Ich meine: Hallo? Bono trägt so’ne Brille, weil er übergeschnappt ist und sich für ein Insekt hält! Und Paris Hilton? Die Antwort wisst ihr selber.

Für alle, die es trotzdem nicht lassen können, hier die neue Sommerkollektion:

Lichtschutzfaktor 1000

Blickschutzfaktor 1000

randlos

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Der Schweini hat’s getan, dem Klose den Ball hingelegt und der Ballack hat ihn am Gegenspieler vorbei auf seinen Lockenkopf gehoben und in die Luft geschwungen, ohne abzusetzen, über den Mann im Tor der anderen Mannschaft ist er ins Netz gefallen. Tor, Tor, Tor! haben sie geschrieen; 3:2 für Deutschland. Was für eine Euphorie unter wildfremden, in den Armen haben sie sich gelegen, die Tränen sind gelaufen, die Stimme war verschwunden. Auch das Miststück von gegenüber hat sich in die kollektive Umarmung gezwängt. Selbst im Integrationsbüro malte sich einer eine schwarz rot goldene Fahne auf seine Hand und hob den Arm als Schweini seine Unterhose in die Menge warf , was für ein TAG!!!!

Wenn man mit knurrendem Magen einen Supermarkt betritt und sich mit Sachen belädt, die einem der blöde Heißhunger aufzwingt und die sicherlich wieder im Kühlschrank vergammeln werden und wenn man nach dem Begleichen des erstaunlichen Kassenbetrags seinen Einkaufswagen forsch in die Einkaufswagenreihe einklinken will, um seinen Einkaufswagenchip zurückzuerhalten, dort bereits ein älterer Mann umständlich versucht, einen Wagen für seinen Einkauf freizurütteln und man vollkommen unvorbereitet in dessen brutale Mundgeruchwolke eintaucht und man schlagartig den Appetit verliert – für immer wie man glaubt -, dann erfüllt einen schon am Ausgang des Supermarktes eine bittere Kaufreue und nicht erst dann, wenn man im Stehen vor dem Kühlschrank einen Schokoladenpudding und den halben Becher Heringshappen in Dillsoße hinuntergeschlungen hat. Trotzdem zu spät.

Ich gehe neulich mit meinem Hund einkaufen. Seine Lordschaft sitzt dann geduldig und sabbernd vorm Supermarkt und erhält von der drallen Bäckersfrau nebenan Zuspruch, und ich vermute hin und wieder etwas mehr als nur das. So lange sie ihn nicht erdrückt… Keine Ahnung warum heutzutage niemand mehr angst vor Rottweilern hat. Ich bin also auf dem Weg in den Supermarkt, als ein mittelgroßer Lieferwagen quasi zu mir auf den Fußweg springt. Zwei Leute steigen aus und bekunden offen Interesse an meinem Hund. Wie alt er sei und was er könne und wo man solch ein Tier denn hier in der Gegend bekäme. Sie deuteten auf ein Pappschild; Zirkus Irgendwas, wie immer weltberühmt, sie seien mit dem Zirkus unterwegs. Ich beschrieb Seine Lordschaft als alte gebrechliche Mähre und erzählte den beiden von Leiden, die ich keinem Hund wünsche. Sie entgegneten mir, ihnen scheine das Tier prächtiger als beschrieben, fuhren aber weiter. Seine Lordschaft und ich sind dann noch ein wenig umhergelaufen, aber eigentlich nachhause. Ohne Einkauf. Ich nehme ihn auch erst wieder mit, wenn das weltberühmte Irgendwas weiter gezogen ist.

Ein Strafprozess wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern ist zunächst keine komische Angelegenheit. Nun verhält sich das Leben selbst nicht immer politisch korrekt, so dass ich hier einmal einige Fakten auflisten möchte, die man, im Zusammenhang betrachtet, für lustig, garantiert aber für merkwürdig halten kann. Oder eben nicht. Das überlasse ich Jedem selbst:

1. Fakt: Die Verteidigungsstrategie

Der 76jährige Angeklagte verteidigte sich gegen die Vorwürfe der insgesamt fünf Belastungszeugen, die heute inzwischen alle erwachsen sind, damit, er sei zu den Taten schon physiologisch und anatomisch nicht in der Lage, weil er einerseits unter Impotenz leide und andererseits sein Geschlechtsteil extrem winzig sei. Über das Geschlechtsteil wurden im Laufe des langjährigen Strafverfahrens mehrere Fachgutachten erstellt, Fotos vom Penis des Angeklagten wurden herumgereicht und mehrmals beantragte der Angeklagte, im Gerichtssaal seine Hosen herunterlassen zu dürfen, so dass „es“ alle sähen. Wenigstens das letztere blieb den Prozessbeteiligten erspart. Wie gesagt, die Taten lagen teilweise schon 20 Jahre zurück. Die Anwältin eines der geschädigten Kinder fragte den Sachverständigen in der Zeugenvernehmung, ob es Möglichkeiten oder Methoden gäbe, die eine Verkleinerung des Penis zur Folge hätten. Darauf antwortete der Arzt, dass lediglich ein chirurgischer Eingriff denkbar sei, der aber Spuren hinterließe, die beim Angeklagten nicht vorlägen.

Von da ab warf der Angeklagte der Anwältin vor, sie habe behauptet, er hätte sich den Penis abgeschnitten. Doch das hatte sie ja gar nicht gesagt.

2. Fakt: Die Zeitungsmeldung

Nach eineinhalb Jahren Strafprozess und 40 Verhandlungstagen kam das Gericht zu der Auffassung, dass der Angeklagte schuldig ist und hat ihn verurteilt. Am nächsten Tag wurde darüber knapp in der Boulevard-Presse berichtet. Blätterte man jedoch die Zeitung bis zur vorletzten Seite durch, so stieß man auf folgende Schlagzeile: „13 Zauberer verhaftet, weil sie Penisse weghexten“. Weiter heißt es in dem Artikel der BZ: „Wie der Polizeichef von Kinshasa berichtet, leiden die Opfer unter verkleinerten oder verschwundenen Penissen, nachdem sie von den Hexenmeistern berührt wurden.“

3. Fakt: Die geschäftstüchtige Hexe

Im Prozess trat eine Zeugin auf (die frühere Ehefrau eines der Belastungszeugen), die die Vermittlung von Wahrsagerinnen, Kartenlegerinnen und Hexen gewerblich betreibt. In Werbeanzeigen (Astrowoche) bezeichnete sie sich auch als „Hexe Anja“, was, wie sie vorgab, nur eine werbewirksame Bezeichnung sein sollte. Natürlich sei sie keine richtige Hexe. (Darauf die Verteidigung: „Die Zeugin ist nicht glaubwürdig. Erst sagt sie, dass sie eine Hexe ist und dann ist sie gar keine!“ – diese Äußerung sorgte übrigens für allgemeine Heiterkeit im Gerichtssaal.)

Fazit:

Verschwörungstheoretiker und Eins-und-Eins-Zusammenzähler! Ihr seid hier gefragt!

Was hat das mit Boxern zu tun? Die Antwort findet man hier.

Aufschlussreiches zur Penishexerei: hier und hier

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Wann Händewaschen unhygienisch ist. (Bitte mit der Maus über das Bild fahren.)
hui

Am Samstag war es soweit. Endlich konnte ich meinen Gutschein einlösen: 15% Rabatt auf einen nicht reduzierten Artikel meiner Wahl.

Pünktlich eine Stunde nach dem Aufstehen stand ich in der Filiale. Meine Wahl fiel auf ein Paar Stiefel aus Nappaleder. Nein, keine Wild-West-Cowboy-Treter mit Applikation im Fersenbereich – es waren ordentliche Touringstiefel für den Start meiner Motorradsaison.

Obwohl ich die Stiefel eigentlich schon bei meinem letzten Besuch ausgesucht hatte, folgte die gewöhnliche Anzieh-Ausprobier-Auszieh-Anzieh-Orgie. Nach einer guten Stunde landete ich wieder bei den Stiefeln, die ich gleich am Anfang anprobiert hatte. War ja klar. An der Kasse löste ich meinen Gutschein ein und sparte sage und schreibe 17,85 Euro.

Mit stolz geschwollener Brust bahnte ich mir den Weg zu meinem Auto. Dort klaubte ich unter meinem Scheibenwischer einen hellgrünen Fetzen Papier hervor: Der Polizeipräsident von Berlin lässt mir schöne Grüße ausrichten, ihm gefalle die Art nicht, wie ich hier mein Auto parke. Um meine Einsicht zu bekunden, möge ich ihm 15,00 Euro zahlen.

Puuh, Schwein gehabt: 2,85 Euro gespart.

Die Stiefel passen echt klasse.

Unknackbar!

Unknackbar! Welche bessere Werbung kann es für den Hersteller von Sicherheitsschlössern geben?

Habe am Sonntag herzlich lachen müssen. Beckmann von der ARD hat wieder einmal bewiesen wie unfähig er ist. Nicht nur, dass Beckmann die Sportschau wie eine 70iger-Jahre Diskoshow moderiert, er ist auch genau so oberflächlich wie man das von einem Moderator dieses Kalibers erwartet. Zur Sportschau am 3. Februar 2008 verabschiedete sich Beckmann und kündigte die nächste Sendung an: “Hier geht es jetzt weiter mit Ulli aus Deppendorf…”.

Ulli Deppendorf, der Moderator des Politmagazins “Bericht aus Berlin” begrüßte darauf hin die Zuschauer mit den Worten: “Und hier ist er, der Ulli aus Deppendorf.”

Neulich beobachtete ich von meinem Fenster aus ein einen alten Mann und eine alte Frau, die behäbig die Straße hinuntergingen. Die Frau schob einen leeren Rollstuhl vor sich her. Da musste ich an den Hund meines Bruders denken, der beim “Gassigehen” gern seine Leine im Maul trägt.

Elvis und seiner zerkaute Möhre
Elvis (Seine Lordschaft) nachdem er eine Möhre “gefressen” hat.

… schön zerlegt und liegen gelassen.

ho! ho! ho!

a) … wohnt

b) … Urlaub macht

c) … morgen eine Rede hält.