Archiv des Autors: Kaiser Dave

Einkaufen in der Hölle

Wer wie ich zu den 60% der Leute gehört, die sich immer an der falschen Supermarktkasse anstellen, der hat sicher auch schon so manchen Kunden-Typus auf der Pfanne. Ich meine natürlich in erster Linie den typischen Kunden, der den Bezahlvorgang an der Kasse verzögert. Zum Beispiel durch ungeschicktes Herumfummeln und –zappeln, das schließlich dazu führt, dass im ganzen Laden die Leute herumkriechen und die heruntergepolterten Kleingeldstücke aufsammeln. Alte Damen und ADS-Kinder stellen einen bedeutenden Anteil dieser Art Supermarktkunden. Dann gibt es die Ignoranten, denen es Wurscht ist, dass sie den Verkehr aufhalten. Das ist die Mehrzahl der Kunden. Dazu gehören Menschen, die eine Viertelstunde in der Kassenschlange stehen, aber erst nachdem der Kaufpreis auf dem Kassendisplay aufblinkt, anfangen umständlich nach ihrem Portemonnaie zu suchen. Dazu gehören auch Leute, die zu faul sind sich Kleinstbeträge aus ihrem Bargeldbestand für den Kauf einer Packung Kaffeefiltertüten zurechtzulegen und stattdessen mit Geldkarte zahlen. Selbstverständlich (Murphys Gesetz!) gibt es dann technische Probleme beim Einlesen der Karte oder der Datenübermittlung, so dass die in der Kassenschlange Wartenden hörbar erschöpft und entmutigt in sich zusammensinken, weil gerade ihre Feierabendplanung den Bach runter geht.

Letzte Woche ist mir eine neue Art der Kundenbremse begegnet. Ich nenne ihn den Über-Kreuz-Störer. Genauer gesagt war dieses Exemplar außerdem einer vom Typus kann-ich-mal-vor-ich-hab-nur-das-hier. Nachdem dieser Mensch es gerade geschafft hatte in einem günstigen Moment vor mich zu schlüpfen (so wie Mister Bean es tun würde), fragte er auch schon die Dame, die vor ihm stand, ob sie ihn vorließe, weil er doch nur „das hier“ habe. Seinem verwüsteten Alkoholikergesicht, den fehlenden Frontzähnen und nicht zuletzt der ihn umgebenden Branntwein-Wolke zufolge gehörte er zur Supermarkt-Trinkerklicke, die man ganztags an den Parkbänken vor dem Discounter herumlungern sehen kann, wo sie geistigen Getränken kräftig zusprechen.

Wieso hatte der es so eilig? Naja. Nun stand ich also als letzter in der Kassenschlange, was in diesem Discounter bei vier Leuten mit überschaubaren Einkäufen bedeutete, dass man schon mal zehn bis zwölf Minuten seines Lebens abhaken kann, bevor es weiter geht. Da geschah das Unfassbare. Die Nachbarkasse wurde geöffnet und ich stand als Einziger frei, also nicht eingekeilt zwischen den schon im August aufgestellten Weihnachtsfressalienpaletten. Vor mir kam Bewegung in die Schlange. Der Alki versuchte sich panisch wie eine in die Enge getriebene Katze an die Nachbarkasse zu zwängen, kam aber eben nicht raus aus der Schlange, weil ihm nun der Einkaufswagen der netten Dame, die ihn vorgelassen hatte, den Weg versperrte. Ich konnte mein Glück gar nicht fassen und sah mich noch um, ob nicht doch hinter mir fünf Leute an die Nachbarkasse stürmten und ich etwa von ihnen zertrampelt werden würde. Nichts. Also schritt ich unbehelligt nach nebenan und legte meine vier Flaschen Bier auf das Förderband. Der Alki hatte noch immer nicht aufgegeben und versuchte nun per Vorbestellung von der Nachbarkasse aus die Position vor mir zu ergattern! Er habe doch aber nur „das hier“. Dann fiel sein Blick auf meinen Einkauf und er wies den Kassierer an, mich ruhig zu bedienen, denn ich hätte ja „viermal das Gleiche“. So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie der Mann hinter der Kasse eine der Flaschen nahm, sie einscannte und viermal „Berliner Pilsener“ einbuchte. Ich hatte aber nicht vier gleiche Bier, sondern auch zwei Flaschen Böhmisches Lagerbier, was meine Freundin lieber trinkt. Was soll ich sagen. Es dauerte geschlagene zehn Minuten, bevor der Kassierer die Falscheingaben storniert hatte, was auch erst funktionierte, als eine Mitarbeiterin herangeholt werden konnte, die mit ihrem Sicherheitsschlüssel den Vorgang autorisierte. Dann hat mir der nette Kassierer auch noch den Kassenbon vorgelegt und mit Kugelschreiber den Ablauf des Stornierungsvorgangs schrittweise skizziert und erläutert. Inzwischen hatte sich hinter mir eine lange Schlange gebildet. Ein Blick in die enttäuschten Gesichter ließ mich erkennen, dass sie mich nun für die Kundenbremse hielten. Als ich den Laden verließ, war es bereits dunkel. Von der Trinkerklicke auf dem Vorplatz keine Spur. Jetzt ergab alles einen Sinn: Na klar, der Alki wollte pünktlich in den Feierabend.

Der Urlaubsfoto-Knigge

Jeder Urlaubsort erfordert eine besondere Körperhaltung…

… für das perfekte Erinnerungsfoto.

Ach ja: die Perspektive des Fotografen kann auch eine Rolle spielen.

Stellet Licht

Mehr als 2 Stunden Langeweile und Hass auf den Filmkritiker, der dieses Machwerk als genial bewertet hat. Dieser “Film” erinnert mich an “Hurz” von H.P.Kerkeling, also an einen Scherz, wo kompletter Schwachsinn verzapft wird, um Leuten den Spiegel vorzuhalten, was sie doch für Idioten sind, dass sie sich diesen Müll ernsthaft anschauen (und gut finden).
Ich gehe wirklich gern ins Kino (auch ins Off-Kino) und habe unter den tausenden Filmen schon so manchen Schrott gesehen, aber “Stellet Licht” war mit Abstand der miserabelste Mist aller Zeiten. Vollkommen banal und bemüht, mittels endlos langsamer Kamerazooms ins unerträglich langatmige, kaum aushaltbare künstlich gezogen, ohne dabei auch nur den minimalsten Anforderungen an Kunst gerecht zu werden. Farblose Protagonisten, mit Laiendarstellern besetzt, deren Schicksal einem scheißegal ist; diashowhafte Einstellungen auf Hauseingänge oder Gebäude oder einfach unscharf auf ein Gebüsch! Minutenlang!!!. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, sich zu beschweren. Man ist in diesem Film um Jahre gealtert. Ich bin nur im Kino geblieben, weil meine Freundin den Film unbedingt sehen wollte, wie sich herausstellte aber auch nach 10 Minuten bereit gewesen wäre, das Kino zu verlassen. Ich habe wirklich nicht genug Geld und Lebenszeit, um es lustig zu finden, von zitty-”Filmkritikern” in solchen Seich gelockt zu werden. Das ist die erste Film-Beschwerde, die ich je geschrieben habe, woran man sieht, wie wütend ich darüber bin, meine Zeit mit solchem authistischen Scheißdreck verplempert zu haben. Danke zitty!

PS: gerade weil der “Film” sowohl auf Handlung, als auch auf Musik verzichtet, kann man dabei sehr gut ein Nickerchen machen. Nur: zu Hause wäre es billiger und gemütlicher gewesen…

Ach ja: und als dann endlich, endlich der Abspann totenstill vor schwarzem Hintergrund herunterscrollte, hat doch der hundsgemeine Filmvorführer das Licht nicht wieder eingeschaltet, so dass man sich durch die Dunkelheit des Kinosaals nach draußen tasten musste, um endlich wieder Luft zu kriegen.

Dimitri Kochstudio (2)

Heute: Der Sattmacher

Apropos Kolumbien: Was isst man denn da so?

Na was schon: Reis mit dicken Bohnen, Spiegelei, Kartoffeln und Kochbananenchips, Yucca, Hackfleisch (zu trockenen Krümeln gebraten) und natürlich Schweinebauch… Allerdings alles gleichzeitig!


Andere Länder, andere Titten

Neulich war ich zur Hochzeitsfeier einer Bekannten eingeladen. Die Mutter der Braut, die extra aus Südfrankreich angereist war, saß den ganzen Abend mit versteinerter Miene herum. Aber nicht etwa, weil sie die Party stinklangweilig fand, sondern weil sie ihr Botoxgesicht nicht bewegen konnte. Dafür war aber ihre Haut sehr schön glatt - also: straff.

Machen wir uns nichts vor, Schönheitschirurgie boomt, z.B. in Kolumbien, wo ich mich kürzlich vom Ausmaß überzeugen konnte. Für unglaublich günstige 1.000 Dollar kann man (also frau) sich nämlich in der kolumbianischen Stadt Cali die Brüste operieren lassen. Und Brüste operieren lassen heißt in Kolumbien vergrößern lassen. Es ist zu beobachten, dass quasi jede zweite kolumbianische Frau über künstliche Brüste verfügt. Woran man das erkennt? Naja, erstens stimmen die Dimensionen der Brüste nicht mit den eigentlichen Körperproportionen überein, und zweitens fällt bei vielen dieser Damen auf, dass eine krasse Diskrepanz zwischen ihren drallen, der Erdanziehung trotzenden Brüsten und ihrem flachen, schlappen Hängehintern besteht (Alkoholikerarsch, wie meine Freundin dazu sagt). Im Bikini ist das besonders auffällig.  Schon Teenager scheinen zum 16. Geburtstag das erste “Tittentuning” von Papa geschenkt zu bekommen. Nach der OP fahren sie dann mit ihren Eltern und ihren Implantaten in den Strandurlaub.

Der Hintergrund dieses Brustvergrößerungswahns soll folgender sein: die Bevölkerung setzt sich in Kolumbien aus 60 Prozent Frauen und eben nur 40 Prozent Männern zusammen. Deshalb heißt es dort auch bei den Frauen am Strand: Brust raus, Bauch rein!

Auch der Bekleidungshandel hat sich auf spektakuläre Oberweiten eingestellt und legt mit den unten abgebildeten Schaufensterpuppen die Messlatte für Operationswillige noch ein Stückchen höher.

Große Ereignisse …

… werfen ihre Schatten voraus.

Der Countdown läuft auf www.bomas-the-movie.de.

Die letzten Rätsel der Menschheit

    1. im Biergarten vom Filmtheater am Friedrichshain gesessen
    2. Feierabendbier getrunken
    3. Zwischenaufenthalt in der ungeputzten Kinotoilette
    4. äußeres Urinal nicht angenommen, Grund: dunkles Schamhaar am Beckenrand!
    5. mittleres Pissbecken benutzt
    6. zweites Bier unter freiem Himmel
    7. weiterer Besuch der immer noch ungeputzten Kinotoilette
    8. Urin direkt in mittleres Becken abgeschlagen
    9. beiläufiger Blick auf Nachbarurinal: Schamhaar verschwunden!?
    10. lange nachgedacht.

      Weiß das Finanzamt schon jetzt, wann du stirbst?

      Geahnt hat man es schon immer, doch nun ist es heraus: Gevatter Tod und das Finanzamt arbeiten Hand in Hand –beiden kann man nicht Entrinnen.

      Ab 01.08.2008 werden in der größten Versandaktion der bundesdeutschen Geschichte 80 Millionen Briefe verschickt. Inhalt: die neue elfstellige Steueridentifikationsnummer, die jeder Bundesbürger erhält und für den Rest seines Lebens behält. Laut Bundeswirtschaftsministerium ist die Steuer-ID für die Einkommenssteuer vorgesehen und unterliegt daher einer strengen Zweckbindung, die aus Gründen des Datenschutzes auf die Finanzverwaltung beschränkt ist. Folgende Daten werden unter der Nummer gespeichert: Familienname, frühere Namen, Vornamen, Doktorgrad, Tag und Ort der Geburt, Geschlecht, gegenwärtige oder letzte bekannte Anschrift, zuständige Finanzbehörde, Sterbetag.

      Ich habe meine Steuer-ID letzte Woche zugeschickt bekommen. Die letzten Ziffern sind 201107. Das deutet auf den 20.11.2007 hin. Heißt das etwa, dass ich schon tot bin? Wenn ja, dann habe ich mich im Mai völlig umsonst durch die Steuererklärung gequält.

      Dimitri-Kochstudio (1)

      Heute: Drecksfraß an braunen Klumpen

      Zubereitung: von zu Hause mitgebrachte Tupperdose in der Büroküche öffnen, Inhalt auf einen Teller kratzen und in der Mikrowelle auf Stufe 3 erhitzen. Bing! Fertig.

      Die futterneidischen Blicke Ihrer Kollegen werden Ihnen gewiss sein!

      das Auge isst ja schließlich auch mit

      Vorher oder nachher?


      Sommermode

      Hey Leute! Wenn die Sonne scheint, dann werden die Schattenseiten des Sommers ganz besonders deutlich. Je greller das Licht, desto härter der Schatten. Ich rede gar nicht davon, dass es sich viele Leute nun mal nicht leisten können, ihre nackten Beine zu zeigen – Männer wie Frauen – es aber trotzdem tun und damit ständig das Risiko eingehen, auf Schmerzensgeld verklagt zu werden. Schon gar nicht will ich mich an dieser Stelle darüber aufregen, dass sich Frauen in so enge Hüfthosen zwängen, dass der Hüftspeck ihre modischen Gürtel verdeckt. Nein, ich rede von den Menschen, die den kleinsten Sonnenstrahl als Rechtfertigung ansehen, sich eine vermeintlich schicke Sonnenbrille vor ihre widerliche Hackfresse zu klemmen und sich absolut sicher sind, damit ultracool auszusehen. („Oh Mann, hab ich ’ne geile Sonnenbrille. Ich bin soo eine coole Sau, jetzt kann mir keiner mehr was!“)

      Okay, vielleicht wertet das dunkle Brillenglas die allermeisten Leute wirklich auf und auch die Umwelt muss nicht mehr ihre geröteten Schweinsäuglein ertragen, Tränensäcke und Triefaugen lassen sich wunderbar verstecken. Warum aber manche durchaus attraktive Frauen meinen, je größer die Brille, desto schicker, bleibt mir ein Rätsel. Ich meine: Hallo? Bono trägt so’ne Brille, weil er übergeschnappt ist und sich für ein Insekt hält! Und Paris Hilton? Die Antwort wisst ihr selber.

      Für alle, die es trotzdem nicht lassen können, hier die neue Sommerkollektion:

      Lichtschutzfaktor 1000

      Blickschutzfaktor 1000

      randlos

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      zu spät

      Wenn man mit knurrendem Magen einen Supermarkt betritt und sich mit Sachen belädt, die einem der blöde Heißhunger aufzwingt und die sicherlich wieder im Kühlschrank vergammeln werden und wenn man nach dem Begleichen des erstaunlichen Kassenbetrags seinen Einkaufswagen forsch in die Einkaufswagenreihe einklinken will, um seinen Einkaufswagenchip zurückzuerhalten, dort bereits ein älterer Mann umständlich versucht, einen Wagen für seinen Einkauf freizurütteln und man vollkommen unvorbereitet in dessen brutale Mundgeruchwolke eintaucht und man schlagartig den Appetit verliert - für immer wie man glaubt -, dann erfüllt einen schon am Ausgang des Supermarktes eine bittere Kaufreue und nicht erst dann, wenn man im Stehen vor dem Kühlschrank einen Schokoladenpudding und den halben Becher Heringshappen in Dillsoße hinuntergeschlungen hat. Trotzdem zu spät.

      Von Boxern und Hexen

      Ein Strafprozess wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern ist zunächst keine komische Angelegenheit. Nun verhält sich das Leben selbst nicht immer politisch korrekt, so dass ich hier einmal einige Fakten auflisten möchte, die man, im Zusammenhang betrachtet, für lustig, garantiert aber für merkwürdig halten kann. Oder eben nicht. Das überlasse ich Jedem selbst:

      1. Fakt: Die Verteidigungsstrategie

      Der 76jährige Angeklagte verteidigte sich gegen die Vorwürfe der insgesamt fünf Belastungszeugen, die heute inzwischen alle erwachsen sind, damit, er sei zu den Taten schon physiologisch und anatomisch nicht in der Lage, weil er einerseits unter Impotenz leide und andererseits sein Geschlechtsteil extrem winzig sei. Über das Geschlechtsteil wurden im Laufe des langjährigen Strafverfahrens mehrere Fachgutachten erstellt, Fotos vom Penis des Angeklagten wurden herumgereicht und mehrmals beantragte der Angeklagte, im Gerichtssaal seine Hosen herunterlassen zu dürfen, so dass „es“ alle sähen. Wenigstens das letztere blieb den Prozessbeteiligten erspart. Wie gesagt, die Taten lagen teilweise schon 20 Jahre zurück. Die Anwältin eines der geschädigten Kinder fragte den Sachverständigen in der Zeugenvernehmung, ob es Möglichkeiten oder Methoden gäbe, die eine Verkleinerung des Penis zur Folge hätten. Darauf antwortete der Arzt, dass lediglich ein chirurgischer Eingriff denkbar sei, der aber Spuren hinterließe, die beim Angeklagten nicht vorlägen.

      Von da ab warf der Angeklagte der Anwältin vor, sie habe behauptet, er hätte sich den Penis abgeschnitten. Doch das hatte sie ja gar nicht gesagt.

      2. Fakt: Die Zeitungsmeldung

      Nach eineinhalb Jahren Strafprozess und 40 Verhandlungstagen kam das Gericht zu der Auffassung, dass der Angeklagte schuldig ist und hat ihn verurteilt. Am nächsten Tag wurde darüber knapp in der Boulevard-Presse berichtet. Blätterte man jedoch die Zeitung bis zur vorletzten Seite durch, so stieß man auf folgende Schlagzeile: „13 Zauberer verhaftet, weil sie Penisse weghexten“. Weiter heißt es in dem Artikel der BZ: „Wie der Polizeichef von Kinshasa berichtet, leiden die Opfer unter verkleinerten oder verschwundenen Penissen, nachdem sie von den Hexenmeistern berührt wurden.“

      3. Fakt: Die geschäftstüchtige Hexe

      Im Prozess trat eine Zeugin auf (die frühere Ehefrau eines der Belastungszeugen), die die Vermittlung von Wahrsagerinnen, Kartenlegerinnen und Hexen gewerblich betreibt. In Werbeanzeigen (Astrowoche) bezeichnete sie sich auch als „Hexe Anja“, was, wie sie vorgab, nur eine werbewirksame Bezeichnung sein sollte. Natürlich sei sie keine richtige Hexe. (Darauf die Verteidigung: „Die Zeugin ist nicht glaubwürdig. Erst sagt sie, dass sie eine Hexe ist und dann ist sie gar keine!“ – diese Äußerung sorgte übrigens für allgemeine Heiterkeit im Gerichtssaal.)

      Fazit:

      Verschwörungstheoretiker und Eins-und-Eins-Zusammenzähler! Ihr seid hier gefragt!

      Was hat das mit Boxern zu tun? Die Antwort findet man hier.

      Aufschlussreiches zur Penishexerei: hier und hier

      Was ist das?

      Wann Händewaschen unhygienisch ist. (Bitte mit der Maus über das Bild fahren.)
      hui

      Analogie

      Neulich beobachtete ich von meinem Fenster aus ein einen alten Mann und eine alte Frau, die behäbig die Straße hinuntergingen. Die Frau schob einen leeren Rollstuhl vor sich her. Da musste ich an den Hund meines Bruders denken, der beim “Gassigehen” gern seine Leine im Maul trägt.

      Radfahren in Berlin (4)

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